Schoko pro
 


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Ort: Taschkent / Usbekistan

 

Unsere Leistungen:

  • Kinetik
  • technische Planung Kinetik
  • Installation vor Ort
  • Betrieb zur Eröffnungsfeier

Pünktlich zum 2.200jährigen Bestehen der Hauptstadt von Usbekistan, sollte am 1. September 2009 die die neue Kongresshalle in Tashkent festlich eingeweiht werden. Zu diesem Event beauftragte Bauherr Zeromax GmbH die Spezialisten in Sachen Veranstaltungstechnik schoko pro damit, eine temporäre Lösung für eine Obermaschinerie bestehend aus 26 Prospektzügen zu realisieren.

 

Der kurzfristige Auftrag kam am 19.07.. Das bedeutete, dass in nur sechs Wochen 20 Tonnen Material in 108 Packstücken per Luftfracht nach Usbekistan versandt werden musste. Die Planung und Steuerung von Informationsfluss, Materialtransport und Logistik waren eine wahre Herausforderung. Da der Einbau und die Inbetriebnahme noch während der Bauphase der Kongresshalle stattfand, musste sämtliches Material von Hand über die mit Bauschutt überlagerten Zugangswege transportiert werden. Zu Hochzeiten arbeiteten 3.000 Usbeken und 1.500 Deutsche an der Fertigstellung der Kongresshalle. Für die Verständigung sorgten zusätzliche Dolmetscher, die der Bauherr zur Verfügung stellte.

 
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Doch die große Aufgabe wurde mit Bravour und zur Zufriedenheit aller gelöst: Die Obermaschinerie wurde ohne Beanstandung seitens der Bauabnahme abgenommen und funktionierte einwandfrei bei der Eröffnung. Hierzu wurden 26 á 25m lange Laststangen aus leichtem, hochtragfähigem Aluminiumprofil an jeweils neun Stahlseilen montiert. Diese wurden wiederum an einem Punktzug angeschlagen, der sich auf Bühnenniveau befand und an einem bühnentiefen Ballastprofil von 6,6t befestigt war - so konnte der komplette Weg zwischen Rollenboden und Bühnenniveau als Hubweg verwendet werden. Je 13 dieser Züge wurden auf der linken und auf der rechten Seite eingebaut, wobei die Nutzlast jeder einzelnen Maschinerie 125kg entsprach. Ferner kamen unterschiedliche Bandpunktzüge zur Verwendung, um Fahrgeschwindigkeiten von 0,2-1,2m/s zu realisieren. Weiterhin wurden drei Schwerlasttraversen zur Aufnahme der Beleuchtung bereitgestellt. Diese Oberlichter wurden an Kettenzügen aufgehängt und sind somit für Wartungs- und Einrichtungsarbeiten verfahrbar.

 

Nicht nur der Kunde, sondern auch schoko pro war sehr zufrieden, denn nach der erfolgreichen Einweihung, kehrten auch alle Mitarbeiter gesund und munter zurück. Projektleiter Volker Teske: „Die Sicherheitsstandards sind hier in Europa deutlich höher. Die Situation auf der Baustelle war sehr risikoreich und ich bin froh, dass alle wieder unfallfrei in Wiesbaden zurück sind.“ Und auch das Material kehrte zurück – zwar mit einiger Verspätung, aber vollständig und unversehrt.